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Die Zentralapotheke

 „Die moderne Arzneimitteltherapie ist eine wesentliche Säule der medizinischen Behandlung und eine Kernkompetenz des Krankenhauses. Die Arzneimitteltherapie muss qualitätsgesichert und mit dem Ziel eines bestmöglichen Nutzen-Risiko-Verhältnisses erfolgen. Die Arzneimittelversorgung ist so zu gestalten, dass

• der richtige Patient
• das richtige Arzneimittel
• in der richtigen Dosierung
• in der richtigen Arzneiform
• zum richtigen Zeitpunkt
• richtig informiert und dokumentiert

erhält.

Die Steuerung und Umsetzung der damit in Zusammenhang stehenden Prozesse wird durch ein umfassendes Qualitätsmanagementsystem gewährleistet.

Es gilt, jederzeit die bestmögliche Wirksamkeit, Sicherheit, Qualität und Wirtschaftlichkeit der Arzneimitteltherapie zu erreichen. Zur Qualitätssicherung muss die Pharmakovigilanz, also die Erfassung von unerwünschten Arzneimittelwirkungen, Wechselwirkungen und Medikationsfehlern sowie deren strukturierte Meldung intensiviert und verbessert werden.

Die gute und schnelle Arzneimittelversorgung ist jederzeit sicherzustellen und muss auch in Katastrophenfällen und bei Großschadensereignissen gewährleistet sein. Die Erfüllung dieser Qualitätsansprüche setzt pharmazeutischen Sachverstand und die Mitwirkung des Krankenhausapothekers auf allen Prozessstufen voraus. Wir Krankenhausapotheker sehen mit Sorge, dass Auswahl, Beschaffung und Einsatz von Arzneimitteln nicht in allen deutschen Krankenhäusern ausreichend sorgfältig erfolgen, wobei kurzfristige Gewinnorientierung und Kostenminimierung häufig ursächlich sind. Folgen sind Medikationsfehler, suboptimale Arzneimitteltherapien, Gefährdung von Patienten und Anwendern. Eine Prozessoptimierung ist bei allen Teilprozessen der Arzneimitteltherapie unter Mitwirkung und Mitverantwortung des Krankenhausapothekers möglich.“

ADKA-Zielepapier 2014

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